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Hauptsitz: St. Gilgen

Zweigstelle: Ungarn

Ausbildungseinrichtung für "gefährliche Hunde" gemäß § 21 Sbg. Landessicherheitsgesetz

- - -   Artgerechte Hundeausbildung durch Spiel und Motivation   - - -   Gewalt beginnt, wo Wissen endet   - - -

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Allgemeine Kursbeschreibungen

 

Die angebotenen Kurse im Hundesport- und Ausbildungszentrum Seenregion entsprechen jeweils den Entwicklungs- bzw. Ausbildungsstufen der Hunde, wobei die Arbeit grundsätzlich in Kleingruppen erfolgt. Die Ausbildung orientiert sich an den natürlichen Trieben der Hunde und lenkt diese mit entsprechenden Motivationsmethoden, insbesondere durch unterschiedliche Spieltechniken. Ebenso bieten die MitarbeiterInnen des HSAZ Seenregion den KursteilnehmerInnen ihre fachkundige Hilfe auch in speziellen Problemfällen an. Die Kurse werden von Teams aus fachkundigen, aktiven HundesportlerInnen geleitet und können ab dem Begleithundekurs mit einer entsprechenden Prüfung vor einem/einer durch die Österreichische Hundesport Union (ÖHU) geprüften LeistungsrichterIn beendet werden.

 

Welpenkurs (3.-5. Lebensmonat)

Was kostet die Welt ?Den "Hundekindergarten" stellt der Welpenkurs dar, den Hundebesitzer vom dritten bis zum fünften Lebensmonat ihres pelzigen Lieblings besuchen können. Dieser Kurs bildet eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine spätere erfolgreiche Ausbildung des Hundes, da hier vor allem auf den Aufbau einer funktionierenden und konfliktfreien Bindung zwischen Hundebaby und Hundeführer Wert gelegt wird. Ein zweiter Schwerpunkt dieses Kurses liegt darin, dem Hundewelpen das richtige Verhalten mit und gegenüber anderen Hunden auf spielerische Weise beizubringen. Die Vierbeiner lernen dabei, sich gegenüber Artgenossen richtig zu verhalten, womit späteren, manchmal blutigen Rangordnungskämpfen vorgebeugt werden kann.

Junghundekurs (6.-9. Lebensmonat)

spielende JunghundeIn diesem Kurs werden den Hunden vom sechsten bis zum neunten Lebensmonat und deren zweibeinigen Rudelmitgliedern die Grundlagen des Zusammenlebens in menschlich/hundlicher Gesellschaft vermittelt. Auf erste, bereits in diesem Kurs ersichtliche Stärken oder auch Probleme des Vierbeiners kann hier gezielt eingegangen werden. Selbstverständlich werden die heranwachsenden Hunde auch bereits auf verschiedene "Umwelteinflüsse", wie Menschenmengen, andere Tiere, Verkehrsmittel etc., vorbereitet und lernen spielerisch, ihrem "Rudelführer" zu folgen.

Grundkurs (ab 10. Lebensmonat)

erste AusbildungsschritteDieser Kurs stellt die Grundausbildung für unsere Hunde ab dem 10. Lebensmonat dar. Hier wird vor allem auf die Bindung zwischen Mensch und Hund Wert gelegt, da diese die Grundlage für eine erfolgreiche, weitere Ausbildung darstellt. Der Hund lernt dabei Kommandos seines Besitzers wie Fuß, Sitz, Platz oder das Heranrufen aus größerer Distanz, zu befolgen. Damit wird nicht nur dem Vierbeiner die in kritischen Situationen (Straßenverkehr, große Menschenmengen etc.) nötige Disziplin beigebracht, auch der Hundeführer lernt, richtig zu reagieren und mit seinem Hund richtig umzugehen.

Begleithundekurs

Die Ausbildung zum Begleithund stellt sozusagen die "Maturaklasse" in der Hundeausbildung dar. Daher wird großer Wert auf eine fundierte Grundausbildung gelegt, bevor die sechsbeinigen Teams in diesem Kurs das bereits Erlernte aus einem der vorangegangenen Kurse vertiefen und weitere, im Zusammenleben wie im Hundesport wichtige, Übungen erlernen. Dazu gehört etwa das Bringen auf ebener Erde, das Voraussenden des Hundes, die Überwindung von Hürde und Sprunggrube durch den Hund u.v.m. Am Ende dieses Kurses kann vor einem geprüften Leistungsrichter der ÖHU die "Begleithunde-Prüfung" (ab dem 12. Lebensmonat) abgelegt werden, die in anderen Bundesländern bereits die Voraussetzung für den so genannten Hundeführerschein ist. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Prüfung haben Hund und Hundeführer sozusagen die "Pflichtschule" beendet.

 

Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Prüfung haben Hund und HundeführerIn sozusagen die "Pflichtschule" beendet. Ab nun stehen den beiden im HSAZ Seenregion viele weitere Möglichkeiten offen. Als Beispiele seien hier genannt:

 

Begleithundekurs für Fortgeschrittene 

Voraussetzung für den Besuch dieses Kurses ist die erfolgreich abgelegte Begleithunde Prüfung (BH I). Es wird das bereits Erlernte vertieft und weitere Übungen, wie die Wand, die Stiege oder das Ablegen außer Sicht trainiert. Der Kurs kann mit Abschluss einer Prüfung (BH II) beendet werden.

Fährtenkurs

erfolgreiche SpurensucheIn diesem Kurs wird den sechsbeinigen Teams die Fährtensuche durch den Hund vermittelt. Dabei wird eine anfangs rund 600 Schritt lange Fährte mit verschiedenen Richtungsänderungen gelegt, die der Hund spurtreu nachsuchen und dabei verschiedene "verlorene" Gegenstände aufspüren soll. Die gelegte Fährte wird mit steigender Prüfungsstufe (insgesamt 5) länger, älter und "fremd" (d.h. sie wird nicht mehr vom eigenen Hundeführer gelegt). Die Krönung in dieser Prüfungssparte ist die in Österreich nur einmal jährlich ausgetragene "Fährtenhund-Bestenprüfung".

Sportschutz 

BeutearbeitIn dieser Ausbildungssparte wird neben den weitergehenden Unterordnungsübungen den Hunden die Möglichkeit gegeben, ihren angeborenen, ausgeprägten "Beutetrieb" auszuleben. Dazu wird das Interesse des Hundes auf den "Schutzarm", einen mit Jute verstärkten Armüberzug des/der Schutzhelfers/in, gelenkt. Der Hund hat dann in verschiedenen Situationen diese "Beute" zu fassen bzw. zu bewachen. Da im HSAZ Seenregion ausschließlich über den Beutetrieb des Hundes gearbeitet wird, kann der Hund in der Sportschutzausbildung in keiner Weise "scharf" gemacht werden !

Agility

 In der Agility-Ausbildung lernt der erwachsene Hund, einen Geschicklichkeitsparcours mit verschiedenen Hindernissen (Sprunghürden, Tunnel, Wippe, Steg etc.) in möglichst kurzer Zeit fehlerfrei zu überwinden. Auch der Hundeführer nimmt an diesem Lauf aktiv teil, da er seinen Hund in der richtigen Reihenfolge über die Hindernisse führen soll - also echte Teamarbeit! Dieser Sport ist für die meisten Hunde geeignet. Die Hunde sollten über einen guten Grundgehorsam verfügen und dürfen keine Schädigungen des Bewegungsapparates aufweisen. Das wichtigste beim Agility sind der Spaß und die sportliche Aktivität.

 

 

Flyball: 

  

"Flyball" ist ein Hundesport -Teamwettbewerb: In dieser Disziplin befindet sich der Hundeführer mit seinem Hund rund 30 Meter von der Flyball-Box entfernt. Mit dem Startsignal muss der Hund über vier Hürden so rasch als möglich zur Box laufen, dort mit seiner Pfote eine Taste betätigen, mit der ein „Katapult“ ausgelöst wird, das dem Hund einen Tennisball entgegen wirft. Diesen Ball muss der Hund fangen und über die vier Hürden zurück zu seinem Hundeführer bringen. In dieser Sportart zählt nicht die Exaktheit der Ausführung sondern die benötigte Zeit.